Disziplinen
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Folgende Disziplinen werden im Schützenverein "Finkenstein" geschossen:
Waffe: Zugelassen sind Revolver und selbstladende Pistolen des Kalibers 5,6 mm (.22 lfb) wie für den Wettbewerb Sportpistole. Höchstgewicht der Waffe 1,4 kg. Abzugsgewicht 1,0 kg.
Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb).
Scheiben: Wie im Wettbewerb Freie Pistole 50 m.
Entfernung: 25 m.
Anschlag: Stehend freihändig.
Programm: Der Wettbewerb besteht meist aus 60 Schuss in drei aufeinanderfolgenden Durchgängen von je 20 Schuss. Jeder Durchgang besteht aus 4 Serien à 5 Schuss in der Reihenfolge a) 4 x 5 Schuss in 150 Sekunden, b) 4 x 5 Schuss in 20 Sekunden, c) 4 x 5 Schuss in 10 Sekunden (Regel 2.60 SpO).
Waffe:
Zugelassen sind Revolver und selbstladende Pistolen, die den
Sicherheitsvorschriften entsprechen, im Kaliber 5,6 mm.
Maximale Lauflänge 153 mm, bei Revolvern mindestens 100 mm.
Höchstgewicht der ungeladenen Waffe mit Magazin und Zubehör 1,4
kg. Abzugswiderstand 1,36 kg für den Frauenwettbewerb 1,0
kg.
Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22lfb).
Scheiben: Für Präzisionsbedingung Scheibe wie im Wettbewerb Freie Pistole 50 m, für Duell wie im Wettbewerb Olympische Schnellfeuerpistole 25 m.
Entfernung: 25 m.
Anschlag: Stehend freihändig.
Programm: Der Wettbewerb ist unterteilt in die Bedingungen Präzision und Duell. Bei Schießen auf die Präzisionsscheibe beträgt die Zeitbegrenzung für je 5 Schuss 5 Minuten, beim Schießen auf die Duellscheibe für jeden Schuss nur 3 Sekunden. Die Addition der bei Teil 1 (Präzision) und Teil 2 (Duell) erzielten Ringzahlen ergibt das Endresultat. Das Programm besteht im Allgemeinen aus 60 Schuss (je 30 Schuss Präzision und Duell), bei kleineren Wettkämpfen oftmals nur aus 30 Schuss (15 + 15) (Regel 2.40 SpO).
Waffe: Zugelassen sind selbstladende Pistolen, die den Sicherheitsvorschriften entsprechen, mit einem Höchstgewicht von 1260 g. Die Abmessungen der Waffe müssen so sein, dass sie in einen Prüfkasten mit den lichten Innenmaßen 300 mm x 150 mm x 50 mm eingelegt werden kann (einschließlich des angebrachten Zubehörs).
Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 kurz).
Scheiben: 5 Scheiben nebeneinander stehend mit einem Abstand von 75 cm zwischen den Scheibenachsen. Die Höhe des Scheibenzentrums beträgt gemessen vom Boden des Schützenstandes 140 cm ± 10 cm.
Die Scheibe ist schwarz und ist in sechs Bewertungszonen unterteilt. Der Durchmesser der 10 = 100 mm, der Ringe 5 bis 9 = je 40 mm. Die Scheibendrehung erfolgt automatisch und ist in der jeweiligen Serie für den Schützen sichtbar.
Entfernung: 25 m.
Anschlag: Stehend freihändig, einhändig.
Programm: Der Wettbewerb besteht aus 60 Schuss, die in zwei Halbprogrammen à 30 Schuss zu bestreiten sind. Das Halbprogramm gliedert sich in sechs 5-Schuss-Serien, je zwei hiervon innerhalb 8, 6 und 4 Sekunden (Regel 2.30 SpO):
Waffe: Luft- oder CO2-Pistolen jeder Art Kaliber 4,5 mm. Die äußeren Maße dürfen 200 mm Höhe, 420 mm Länge und 50 mm Breite nicht überschreiten. Gewicht maximal 1,5 kg inkl. Laufbeschwerung. Abzugsgewicht mindestens 500 g. Stecher und Rückstecher sind nicht erlaubt. Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden.
Munition: Handelsübliche Geschosse beliebiger Form im Kaliber von maximal 4,5 mm.
Scheiben: Durchmesser der 10 = 11,5 mm, der Ringe 1 bis 9 = je 8 mm.
Entfernung: 10 m.
Anschlag: Stehend freihändig.
Programme: 20 Schuss in 40 Minuten, 40 Schuss in 75 Minuten, 60 Schuss in 105 Minuten inkl. Probeschüsse (siehe Regel 2.10 SpO).
Waffe: Zugelassen sind Pistolen und Revolver in verschiedenen Wertungsklassen. Abzugsgewicht mindestens 1000 g. Eine Mündungsbremse ist nicht gestattet. Magazin-/Trommelkapazität mindestens 5 Patronen.
Munition: Handelsübliche (auch selbstladende) Munition, die den geforderten Mindestimpuls (MIP) erreicht. Die Munition muss waffentypisch sein (d.h. für Pistolen Patronen ohne Rand, für Revolver Patronen mit Rand; sowie für Patronen Kaliber 9 mm Para, .357 Magnum, .44 Magnum, .45 ACP).
Scheiben: Scheibenentfernung beträgt 25 Meter, Dreh- oder Standscheiben.
Anschlag: Stehend freihändig. Die Waffe darf mit 2 Händen gehalten werden. Es darf im Voranschlag geschossen werden.
Programm: 40 Schuss bestehend aus 2 Durchgängen zu je 20 Schuss, 4 Serien à 5 Schuss in je 150 Sekunden Scheibe wie Freie Pistole 50 m. 4 Serien à 5 Schuss in je 20 Sekunden Scheibe wie Olympische Schnellfeuerpistole 25 m (Regel 2.50 SpO).

Bogenschießen
Höhlenzeichnungen von Bogenschützen vor ca. 15.000 Jahren
zeugen von der langen Geschichte dieser alten Schießsportart.
Der Reiz und gleichzeitig die große Schwierigkeit, aber auch
Herausforderung der Disziplin Bogenschießen besteht sicherlich
darin, dass beim Zielvorgang nicht zwei Visierpunkte (Kimme,
Korn) zur Deckung gebracht werden können. Der Erfolg des
Treffens ist so primär ein Produkt der Körperbeherrschung, der
Konzentrationsfähigkeit sowie der Gleichmäßigkeit und
Wiederholbarkeit von Bewegungen.
Neben Kraft und Ausdauer erfordert Bogenschießen auch viel
Konzentration. Heute wird diese Schießsportdisziplin im Freien
(90, 70, 60, 50, 30 m Distanz) und in der Halle (18 m Distanz)
geschossen. Aus dem frühzeitlichen einfachen Weidenstock mit
Angelsehne gespannt sind vergleichsweise hoch technisierte und
physikalisch ausgeklügelte Sportgeräte entstanden. Die Wurfarme
des Bogens sind zumeist aus Carbon- oder Glasfaser gefertigt.
Gezielt wird zumeist mit Hilfe einer Visierung.
Waffe:
Es gelten dieselben Bestimmungen wie beim Freigewehr 50 m. Das
Gewicht darf inkl. Zubehör maximal 6,5 kg betragen.
Munition, Scheiben, Entfernung, Anschlag: wie KK Freigewehr.
Programme:
a) Dreistellungskampf 60 Schuss, davon 20 Schuss liegend, 20
Schuss stehend, 20 Schuss kniend in einer Gesamtschießzeit von
150 Minuten inkl. Probeschüsse. Bei elektronischer Anzeige 135
Minuten inkl. Probeschüsse (Regel 1.80.SpO).
b) Liegendkampf 60 Schuss wie KK Freigewehr (Regel 1.80 SpO).
Anmerkung: Im liegenden und knienden Anschlag ist die
Zuhilfenahme eines Gewehrriemens gestattet, im knienden Anschlag
darf außerdem eine Kniendrolle unter den Spann des Fußes gelegt
werden.
Der Reiz
an dieser Sportart ist, dass es eben nicht so einfach ist, wie es
sich anhört. Vielmehr erfordert es ein hohes Maß an
Konzentration und Körperbeherrschung. Immerhin gilt es, um eine
Zehn (die höchstmögliche Ringzahl) zu erreichen, auf die
Entfernung von 10 Metern einen 0,5 mm (!) kleinen Punkt zu
treffen. Auf die Distanz von 50 Metern ist die Zehn mit 10,4 mm
Durchmesser auch verhältnismäßig klein. Also braucht man neben
einer ruhigen Hand und innerer Ruhe, auch eine gute allgemeine
Kondition, um seinen Körper unter Kontrolle halten zu können.
Damit der eigene Körper möglichst ruhig steht, tragen
Gewehrschützen für Außenstehende recht seltsam anmutende
Schießkleidung. Jacken und Hosen aus festem Material und Schuhe
mit extrastarker Sohle verleihen dem Gewehrschützen den
typischen "Entengang" wenn sie sich zum Schießstand
bewegen.
Ordonnanzgewehr
100 m
Waffe: Zugelassen sind Repetiergewehre, die bis einschließlich
31.12.1963 als Ordonnanzwaffen geführt wurden. Der Nachweis der
Originaltreue obliegt dem Schützen. Einzellader,
Unterhebelrepetierer und Halbautomaten sind nicht zugelassen.
Munition: Handelsübliche, auch wiedergeladene
Zentralfeuerpatronen.
Scheiben: Breite des Ringes 10 = 50 mm, der Ringe 1 9 = je
25 mm.
Entfernung: 100 m.
Anschlag: Liegend freihändig stehend freihändig. Im
Liegendanschlag darf ein Gewehrriemen (Tragriemen), der mit
beiden Enden an der Waffe befestigt sein muss, verwendet werden.
Programme: 40 Schuss bestehend aus 2 Serien liegend à 10 Schuss
und aus 2 Serien stehend à 10 Schuss (Regel 1.58 SpO).
Waffe:
Zugelassen sind Originalwaffen, soweit sie den Regeln
entsprechen, und deren Nachbauten, die einem zugelassenen
Original entsprechen.
Ladung: Als Ladung darf nur fabrikmäßig hergestelltes
Schwarzpulver verwendet werden. Aus Sicherheitsgründen dürfen
nur abgepackte Ladungen verwendet werden. Als Richtmaß für die
Ladung gilt für Langwaffen: 0,25 g Schwarzpulver pro mm Kaliber
und für Kurzwaffen 0,1 g Schwarzpulver pro mm Kaliber. Als
Material für die Geschosse darf nur Weichmetall verwendet
werden.
Scheiben: Wie Freie Pistole 50 m; Ausnahme: Steinschlossmuskete
Breite des Ringes 10 = 80 mm, der Ringe 5-9 = je 40 mm.
Kugelwettbewerbe:
a) Perkussionsgewehr 50 m stehend (Perkussionsscheibengewehr).
Geschossform beliebig (Regel 7.10 SpO).
b) Perkussions-Freigewehr 100 m liegend. Geschossform beliebig
(Regel 7.16 300m SpO).
c) Perkussions-Dienstgewehr 100 m liegend. Mindestkaliber 13,5
mm, Geschossform zur Waffe gehörend, z.B. Miniégeschoss (Regel
7.20 SpO).
d) Steinschlossgewehr 50 m stehend. Geschoss nur Rundkugel (Regel
7.30 SpO und Regel 7.31 100m liegend SpO).
e) Militärische glatte Steinschlossmuskete 50 m stehend.
Mindestkaliber 13,5 mm, Geschoss nur Rundkugel, keine Kimme
(Regel 7.35 SpO).
f) Perkussionsrevolver 25 m stehend. Geschossform beliebig (Regel
7.40 SpO).
g) Perkussionspistole 25 m stehend. Geschoss nur Rundkugel (Regel
7.50 SpO).
h) Steinschlosspistole 25 m stehend. Geschoss nur Rundkugel
(Regel 7.60 SpO).
Programm: 15 Schuss in 40 Minuten. Vorher unbegrenzte Anzahl von
Probeschüssen in 10 Minuten.
Waffe:
Zimmerstutzen jeder Art, die ein maximales Kaliber von 4,65 mm
und ein Höchstgewicht von 7,5 kg aufweisen.
Munition: Zimmerstutzen-Rundkugeln und -Randzünder, die ein
Schießen in kleinen Räumen ermöglichen (das Zündhütchen
dient als Treibladung für das
Geschoss, so dass die Patrone nicht über Pulver verfügt).
Scheiben: Durchmesser der 10 = 4,5 mm, Ringabstand = jeweils 4,5
mm.
Entfernung: 15 m.
Anschlag: Nur stehend freihändig
Programm: Nur nationale Wettkämpfe (s. Regel 1.30 SpO).